Must-Haves für die X-mas-Parties, Silvester und für die Familientreffen

1 12 2011


Alexander McQueen lässt freundlich grüßen;-)


Dazu passend ein Einsteck-Tuch von Soloio


Mit der ACP-Jeans zur Betriebsfeier – und du kannst sicher sein, irgendein Scherzkeks wird dich als Weihnachtsmann betiteln – zeig ihm aber nicht deinen Sack


Flauschiger Pulli von E. Tauz – mi favoritoooooo jersey!


Die Filson-Jacke drüber und ab gehts in Schneegestöber ! Ok, bei dem Wetter lässt es sich auch gut nur mit nem Pulli aushalten…

Wer dennoch mag, der greife zu diesem Prachtexemplar von Burberry Prorsum;-)


Als schöner Kontrast eignet sich der locker-flocker sportliche Schuh von Reebok, in Zusammenarbeit mit Armani. Hat mal jemand schon an Tropenfrüchte von Chanel featured by Chiquita gedacht? lol


Dieses Schmuckstück vom Schweizer Uhrenhersteller Omega nennt sich Titanium Liquidmetal Chronograph – und würde sich gut unterm Baum machen… eigentlich entworfen für Profi-Taucher, die die Zeit auch unter Wasser sehr deutlich lesen können, verspricht die Werbung.


Dieser Kugelschreiber von Chopard toppt alles (im heutigen Post lol). 18 Karat Weißgold, großzügig mit Diamanten gespickt. Nicht nur für Glitzer-Elsen, sondern auch für Investmentbanker (Preis liegt bei 203.000 Euro)! lol

 

Kleiner Scherz… oder gefällts dir, Anthony? ;-) )





Ildefons Cerdá i Sunyer und seine Vision von Barcelona _repost_

5 11 2011

Der Stadtteil Eixample war vom Reißbrett geplant. Heutzutage prägt es die “Cuidad condal” (gräfliche Stadt) und macht sie mit zu einer der Welt-Metropolen. Der Mikrokosmos ist bunt, vibrierend, vielfältig, extravagant, gediegen und bietet wunderbare Architektur. Doch wer steckt dahinter? Ironischerweise stammt er aus Centelles, einem kleinen Dorf in Katalonien.

Cerdá-Skulptur von Jordi Díez in seinem Geburtsort Centelles. Der Stadtverwaltung von Barcelona stiftete den Großteil von 50.000 Euro

Wenn man nach bekannten Persönlichkeiten Barcelonas fragt, erhält man meist dieselben Antworten. Allen voran wird Gaudí genannt, Güell und vielleicht der eine oder andere Adlige. Kaum beachtet wird der 1815 geborene Ildefons Cerdá i Sunyer, der als erster seiner Zeit überhaupt sich mit Stadtplanung befasste. Neben Gaudí war er einer derjenigen, die das Stadtbild bis heute massgeblich gestalteten.

Angestoßen wurden seine Pläne durch die industrielle Entwicklung und den Wachstum, durch die damit verbundene Bevölkerungsexplosion innerhalb der Stadtmauern von Barcelona. Deswegen beschied die Madrider Zentralregierung 1854 die Mauern einzureißen und die Vergrößerung zu erlauben. Es sollte Platz für 800.000 Einwohner entstehen. Für die Erweiterung (auf katalanisch Eixample, von dem der Name des Stadtteils herrührt) spielte der ehemalige Bauingenieur eine erhebliche Rolle: So sprach er sich für Wohnungspreise aus, die sich jeder leisten konnte und stellte neueste technische Errungenschaften in den Vordergrund. Wie zum Beispiel ein öffentliches Straßennetz und moderne Abfallbeseitigung und Kanalisation, Dinge die bis dato kein Mensch einen Gedanken verschwendet hatte.
Sein Ansatz war ein sozialistischer, für die er später kritisiert werden sollte. Er wollte, dass alle Bürger mehr oder weniger dieselben Möglichkeiten haben würden: Zugang zu öffentlichen Gebäuden, Verkehr und Kommunikation. Parks und Grünflächen waren in seiner Vision stark betont. Ebenso Sonnenlicht, Ruhe und Erholung sowie verbesserte hygienische Bedingungen und die Beseitigung der Wohnungsknappheit.
In seinem strengen Schachmuster waren Fußgänger genauso wichtig wie Spielplätze, Pferdekutschen und Straßenbahnen. Er wollte die Bürger zusammenbringen und ihnen eine ausreichende Lebensgrundlage mit Energieversorgung verschaffen. Die Gasleitungen sind auf seine Initiave entstanden.

Das Rasternetz war das erste seiner Art und somit Vorbild. Von den ursprünlich zwei geplanten Diagonalen wurde nur eine umgesetzt.

Die Erweiterung umfasste eine Fläche von 16 km², die Straßen sollten jeweils 20 Meter breit sein. An den Kreuzungen sollten sich die Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft und gesellschaftlicher Klasse, treffen und verabreden – “für mehr Brüderlichkeit unter den Menschen” Ildefons Cerdás Worten nach.

Theoretisch sollte die soziale Ungleichheit durch sein Rastermuster mit zwei Diagonalen abgemildert werden. Von den zwei ursprünglich geplanten Diagonalen wurde nur die Avenida Diagonal umgesetzt, symptomatisch für die spätere Entwicklung. Denn Politiker der spanischen Regierung veranlassten eine Überarbeitung nach der anderen, so dass von den niedrigen Gebäuden und den Privatgärten nichts mehr übrigblieb. Gut für Spekulanten. Von seinen als “sozialistisch” gescholtenen Grundgedanken blieb später nicht viel mehr als die verkehrsfreundliche Infrastruktur. Angedachte Schulen, Marktplätze usw. wurden zweckentfremdet für Wohneinheiten genutzt – von denen sich Investoren mehr Profit versprachen.

Cerdá sah weit in die Zukunft, dachte an verschiedene Straßenbeläge für Reiter, Passanten und Droschken. Er sah Verkehrsinseln mit verschiedenen Verkaufsständen, Straßentheater an öffentlichen Plätzen und Wasserpumpen vor. Auch an erste Hilfe-Stationen und eine preisgünstige Beleuchtung dachte er. Architektonisch gesehen ließ er viele Gebäude zu, deren Fassaden zu dem “Modernismo” zählen.

Verspielte Architektur traf den Zeitgeist des Modernismo, dem spanischen Jugendstil

Doch die restriktiven Bestimmungen seine Plans (Teoriá general de la urbanización), die vor allem die Nutzungsdichte für die Industrie einschränkte, führte zu einer sehr langsamen Stadtentwicklung. Erst nachdem die Wasservorsorge gesichert war und die Nachfrage nach mehr Wohnraum anhielt, investierten zahlreiche Fabrik- und Grundbesitzer in die Bebauung. Die ständige Preissteigerung führte dazu, dass das Eixample zu einem gefragten Viertel für gutbetuchte Bürger wurde.

Die Casa Batlló auf der Passeig de Gracia von Gaudí

Heute daran zu erkennen, dass Prachtstraßen wie die Passeig de Gracia und auch die Rambla Catalunya mit ihren noblen Boutiquen, Schmuckläden und Cafes Anziehungspunkte für internationale Luxusmarken wie Louis Vuitton sind.

Neben der upper class  haben sich viele Künstler, Musiker, Designer und viele Gastronomien niedergelassen. Unser Restaurant wird ja ebenso gerade im Eixample renoviert. Das wird nebenbei auch “Gayxample” genannt, da viele Schwule zugezogen sind. Cerdá starb 1876 übrigens verarmt, auch weil er nie für seine Pläne entlohnt wurde. Aber es ist mitunter sein Verdienst, dass die Innenstadt so belebt ist – sein Erbe kann sich jeder Tourist ansehen.

Privates Handy-Foto vom Louis Vuitton Schaufenster, ist ja schliesslich ein Modeblog. Sorry für die schlechte Quali

Dieser Post ist ein überarbeiteter alter Eintrag, den ich für www.gastromacher.de geschrieben habe. Das erste Foto ist von der Tageszeitung el pais, der Rest sind bis auf das vom Grundriss des Eixample alles private Bilder.





Ildefons Cerdá i Sunyer und seine Vision von Barcelona _repost_

13 01 2011

Der Stadtteil Eixample war vom Reißbrett geplant. Heutzutage prägt es die “Cuidad condal” (gräfliche Stadt) und macht sie mit zu einer der Welt-Metropolen. Der Mikrokosmos ist bunt, vibrierend, vielfältig, extravagant, gediegen und bietet wunderbare Architektur. Doch wer steckt dahinter? Ironischerweise stammt er aus Centelles, einem kleinen Dorf in Katalonien.

Cerdá-Skulptur von Jordi Díez in seinem Geburtsort Centelles. Der Stadtverwaltung von Barcelona stiftete den Großteil von 50.000 Euro

Wenn man nach bekannten Persönlichkeiten Barcelonas fragt, erhält man meist dieselben Antworten. Allen voran wird Gaudí genannt, Güell und vielleicht der eine oder andere Adlige. Kaum beachtet wird der 1815 geborene Ildefons Cerdá i Sunyer, der als erster seiner Zeit überhaupt sich mit Stadtplanung befasste. Neben Gaudí war er einer derjenigen, die das Stadtbild bis heute massgeblich gestalteten.

Angestoßen wurden seine Pläne durch die industrielle Entwicklung und den Wachstum, durch die damit verbundene Bevölkerungsexplosion innerhalb der Stadtmauern von Barcelona. Deswegen beschied die Madrider Zentralregierung 1854 die Mauern einzureißen und die Vergrößerung zu erlauben. Es sollte Platz für 800.000 Einwohner entstehen. Für die Erweiterung (auf katalanisch Eixample, von dem der Name des Stadtteils herrührt) spielte der ehemalige Bauingenieur eine erhebliche Rolle: So sprach er sich für Wohnungspreise aus, die sich jeder leisten konnte und stellte neueste technische Errungenschaften in den Vordergrund. Wie zum Beispiel ein öffentliches Straßennetz und moderne Abfallbeseitigung und Kanalisation, Dinge die bis dato kein Mensch einen Gedanken verschwendet hatte.
Sein Ansatz war ein sozialistischer, für die er später kritisiert werden sollte. Er wollte, dass alle Bürger mehr oder weniger dieselben Möglichkeiten haben würden: Zugang zu öffentlichen Gebäuden, Verkehr und Kommunikation. Parks und Grünflächen waren in seiner Vision stark betont. Ebenso Sonnenlicht, Ruhe und Erholung sowie verbesserte hygienische Bedingungen und die Beseitigung der Wohnungsknappheit.
In seinem strengen Schachmuster waren Fußgänger genauso wichtig wie Spielplätze, Pferdekutschen und Straßenbahnen. Er wollte die Bürger zusammenbringen und ihnen eine ausreichende Lebensgrundlage mit Energieversorgung verschaffen. Die Gasleitungen sind auf seine Initiave entstanden.

Das Rasternetz war das erste seiner Art und somit Vorbild. Von den ursprünlich zwei geplanten Diagonalen wurde nur eine umgesetzt.

Die Erweiterung umfasste eine Fläche von 16 km², die Straßen sollten jeweils 20 Meter breit sein. An den Kreuzungen sollten sich die Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft und gesellschaftlicher Klasse, treffen und verabreden – “für mehr Brüderlichkeit unter den Menschen” Ildefons Cerdás Worten nach.

Theoretisch sollte die soziale Ungleichheit durch sein Rastermuster mit zwei Diagonalen abgemildert werden. Von den zwei ursprünglich geplanten Diagonalen wurde nur die Avenida Diagonal umgesetzt, symptomatisch für die spätere Entwicklung. Denn Politiker der spanischen Regierung veranlassten eine Überarbeitung nach der anderen, so dass von den niedrigen Gebäuden und den Privatgärten nichts mehr übrigblieb. Gut für Spekulanten. Von seinen als “sozialistisch” gescholtenen Grundgedanken blieb später nicht viel mehr als die verkehrsfreundliche Infrastruktur. Angedachte Schulen, Marktplätze usw. wurden zweckentfremdet für Wohneinheiten genutzt – von denen sich Investoren mehr Profit versprachen.

Cerdá sah weit in die Zukunft, dachte an verschiedene Straßenbeläge für Reiter, Passanten und Droschken. Er sah Verkehrsinseln mit verschiedenen Verkaufsständen, Straßentheater an öffentlichen Plätzen und Wasserpumpen vor. Auch an erste Hilfe-Stationen und eine preisgünstige Beleuchtung dachte er. Architektonisch gesehen ließ er viele Gebäude zu, deren Fassaden zu dem “Modernismo” zählen.

Verspielte Architektur traf den Zeitgeist des Modernismo, dem spanischen Jugendstil

Doch die restriktiven Bestimmungen seine Plans (Teoriá general de la urbanización), die vor allem die Nutzungsdichte für die Industrie einschränkte, führte zu einer sehr langsamen Stadtentwicklung. Erst nachdem die Wasservorsorge gesichert war und die Nachfrage nach mehr Wohnraum anhielt, investierten zahlreiche Fabrik- und Grundbesitzer in die Bebauung. Die ständige Preissteigerung führte dazu, dass das Eixample zu einem gefragten Viertel für gutbetuchte Bürger wurde.

Die Casa Batlló auf der Passeig de Gracia von Gaudí

Heute daran zu erkennen, dass Prachtstraßen wie die Passeig de Gracia und auch die Rambla Catalunya mit ihren noblen Boutiquen, Schmuckläden und Cafes Anziehungspunkte für internationale Luxusmarken wie Louis Vuitton sind.

Neben der upper class  haben sich viele Künstler, Musiker, Designer und viele Gastronomien niedergelassen. Unser Restaurant wird ja ebenso gerade im Eixample renoviert. Das wird nebenbei auch “Gayxample” genannt, da viele Schwule zugezogen sind. Cerdá starb 1876 übrigens verarmt, auch weil er nie für seine Pläne entlohnt wurde. Aber es ist mitunter sein Verdienst, dass die Innenstadt so belebt ist – sein Erbe kann sich jeder Tourist ansehen.

Privates Handy-Foto vom Louis Vuitton Schaufenster, ist ja schliesslich ein Modeblog. Sorry für die schlechte Quali

Dieser Post ist ein überarbeiteter alter Eintrag, den ich für www.gastromacher.de geschrieben habe. Das erste Foto ist von der Tageszeitung el pais, der Rest sind bis auf das vom Grundriss des Eixample alles private Bilder.





Ökotrends! Uhren, Schmuck, Handy und Co.

6 01 2011

Hört sich unsexy an und ich kann es eigentlich nicht mehr hören: nachhaltige Mode, ökologisch, fair… Obs wirklich so ist, bleibt mal dahingestellt, aber ich habe den Eindruck, dass die Klasse doppelt klingeln soll. Man bezahlt ja schliesslich für sein gutes Gewissen. Dennoch sind einige Anregungen, die Hola.com zusammengestellt hat, nicht von schlechten Eltern. Den Designern muss nur jemand zuflüstern, dass es nicht immer der Holz-Look sein muss, der die Sachen öko…nomisch, äh, perdon, ökologisch macht…

1. Shwood-Sonnenbrille mit gespiegelten Gläsern

2. Kopfhörer von Vers

3. Uhren von WeWood, die ganz rechts aussen! Huih!

4. Fürs Handgelenk, Topman

5. Asus-Notebook aus Bambus und recyceltem Plastik

6. Gehäuse aus 200 Jahre alten afrikanischen Holz (spätestens hat es sich mit der Nachhaltigkeit) und mit 18-karätiger Goldverzierung für das iPhone. Von Gresso. Verzicht kann so schön sein!

7. Schutzhüllen für ipads,  iphones oder ipods von Vers

8. Sharp-Handy aus Zypressenholz

 

 

 





Design-Ausstellung in Barcelona

3 01 2011

135 Designstücke kann man von nun an im Palau Robert de la Ciudad Condal sehen. Die Retroshow umfasst Klassiker spanischer Gebrauchsgegenstände, lustigerweise ist einiges vom Küchernhersteller Braun zu bewundern. Sie haben gemein, dass sie von der ADI-FAD, der Asociacion de Diseno Industrial del Fomento de las Artes y el Diseno ausgezeichnet worden sind. Die ADI-FAD ist sozusagen die spanische Design-Elite, die den ehrwürdigen Preis Premios Delta seit nunmehr 50 Jahren verleiht. Unter dem Motto Design von 1960-2010 gibt es zu jeder Dekade auch drei Design-Skizzen, Rohentwürfe oder Prototypen zu begutachten, die es nie in die serielle Produktion geschafft haben.

1962 wurde zum Beispiel dieses Montesa-Bikeausgezeichnet. Es gab immer reichlich Auswahl an gutem Design, von der Schreibmaschine hin über den Braun-Mixer, Leuchten und Lampen bis hin zu dem Motorrad oder Anrufbeantworter!

Gerade in den Anfängen war Design ein Thema für die Minderheit der Bevölkerung. Besonders in den 50ern und 60ern war der Schwerpunkt auf den modernen, fortschrittlichen und industriellen Gesichtspunkten zu suchen -und zu finden. Man wollte ein modernes Heim präsentieren, viele dieser Haushaltsgegenstände sind heutzutage in unserem Alltag integriert (Fön, Kaffemaschine, PC). Die internationale Jury bemerkte aber damals schon die kühle Eleganz der Produkte an und forderte mehr Fantasie ein. Bis dato war “Form folgt Funktion” stilbildend.

In den 80ern wurde Design zum Schlagwort in den Medien, Unternehmen fingen an, Corporate Design zu entwickeln. Spanien startet international gesehen erst in den 90ern so richtig durch. Die Gewinner dieser Jahre bestachen durch eine höhere Qualität in der Verarbeitung und waren auf einmal auch international erfolgreich. Wie die Steh-Lampe Sinclina aus dem Haus Metalarte, designt von Estudi Blanc. Ausgezeichnet wurde sie 1991 mit dem Delta de Plata, dem Silber-Platz.

In der letzten Dekade waren organische, fliessende Formen sowie leichte und schnelle Bedienbarkeit gefragt. Wirtschaftlich, ökologisch, nachhaltig und auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten sollten die Produkte sein, etwa für Behinderte (Diseno universal) – gleichermaßen ein Ausdruck dafür, dass anspruchsvolle Optik nichts elitäres sein muss, sondern für alle gedacht ist. Schöner basis-demokratischer Gedanke. Raum für Avantgarde gibt es ja weiterhin, tröstlicherweise;-) Ich bin ja ein Freund von Experimenten und neuen fantasievollen Dingen, die nicht unbedingt massenkompatibel sein müssen.

Das Modell “Bipimer” von Braun Espana war ein richtiger Kassenschlager: 1961 wurde der Mixer mit Gold ausgezeichnet und zig-fach verkauft. Braun war in den 60ern überhaupt sehr erfolgreich. Wer mehr sehen möchte, kann ja mal vorbeischauen, mitten in der Innenstadt: Paseo de Gracia 107. Kein Eintritt. Die Ausstellung läuft noch bis zum 26. Juni. Ich muss auch hin!





Erste Schmuckkollektion von Swarovski für den Mann

28 12 2010


Swarovski hat angekündigt im neuen Jahr die erste Männerkollektion ihrer Steine anzubieten. Seit der fast 30-jährigen Firmengeschichte sind sie (erst jetzt!) darauf gekommen, dass der moderne Mann sich auch gern mal schmückt. Im Kontrast zu ihrem Sortiment für die Frau, die viel farbenfroher und extravaganter ist, blingbling, setzt der Schmuckhersteller bei den Männern auf den puren Glanz der Swaroskis. Die Formen sind eher klassisch, kantige Motive und wenig auffällig. Die Bandbreite soll allerdings viele Männertypen ansprechen: vom Rocker, Rebell, Geschäftsmann bis hin zumFashion-Freak. Zur Auswahl stehen unter anderem polierter Stahl, Keramik und selbstverständlich der pure Swarovski-Stein. In Kombination von Stahl mit Kalbsleder, Anthrazitfasern, dreidimensionalen Anhängern, groben Ketten undsoweiter wirken die Stücke sehr modern – und maskulin. Strenge klare Linien dominieren! (Und die schwarze Schraube von oben ist nicht aus dem Werkzeugkasten, sondern ein Ring;-))





Mehr Haar-Trends…

16 05 2010

Wie herrlich, wenn die eigenen Locken im Wind zersaust werden… vorausgesetzt man hat welche. Solche, die keine haben, können die Trends von den europäischen Laufstegen aufgreifen. Auffällig viele Tollen, Wellen, Mähnen und Scheitel. Gern in Begleitung von Bärten, das Alpha-Männchen lebt anscheinend wieder. Ein paar Mal fiel der Begriff “Löwenmähne” – einfallsreich diese Mode-Journalisten. Ich würde ergänzen: Löwen im Anzug bzw. im Dandy-Look. Na, dann! (Fotos von den Schauen in Milan und Paris)













Neue Frisur für den Mann SS 2010

15 04 2010

Aus alt macht neu: Kurzhaar ist nach wie vor angesagt, wenngleich auch etwas ungestümer als sonst und im Aufwind sind nach wie vor längere und schulterlanges Haar. Zumindest im Freizeit-Look. Ansonsten gilt immer noch, dass auch drei- und mehrtägige Barte erlaubt sind. In Barcelona flaut das gerade ab.

Tennis-Ass Feliciano Lopez geht mit einer zerstausten Frisur auf die Piste – wie frisch aus der Dusche entstiegen. Ein paar Locken nach vorne streichen und das Haupthaar im Wet-Look glänzen lassen und fertig!

Burberry schickte seine Models mit Wogen auf die Laufstege, durch Schaumfestiger kreierten die Stylisten einen wilden ungekämmten Look.

Jon Kortajarena setzt aufden Dandy-Charme: Nur “unfrisierter” und zufälliger soll das Ergebnis rüberkommen. Das Topmodel hat mehr Volumen und Bewegung einarbeiten lassen. Geht sehr gut mit dem Bart.

Und auch der Vampir setzt auf einen natürlichen Bartwuchs, der ihm vielleicht etwas von seiner Bleiche nimmt. Die Haare wirken wie nicht gemacht und zersaust. Unruhig wegen seiner Freundin?

Ein wenig akkurater macht es dieser Herr – Bradley Cooper als Gentleman, dennoch mit verspielter Haarpracht, Locken mit Gel gebändigt und der obligatorische Bart. Spanische Modeleute sagen, dass es der urbane Stadt-Cowboy sei. Entscheide selber!





Italienische Mens Health, April

2 04 2010

Mal ein Modeshooting ohne echte Male Models – kann auch gut funktionieren, und man spart so außergewöhnlich viel Schminke und Gage! Fotograf war Fabio Costi, die Sachen sind von Bikkemberg (soweit ich es verstanden habe… keine Garantie).






Must-Haves: spring time!

2 04 2010

Wenn alles blüht, brummt, vibriert und die Sonne scheint, dann ist es endlich Zeit für modisch frischen Wind, sprich Farbe zu bekennen. In etwa mit folgenden Vorschlägen, enjoy!




Von oben nach unten: blaues verspieltes T-shirt von Dolores Promesas, lila Strickjacke von Harmont & Blaine, Uhr von Watx, die mir ausesprochen gut gefällt, Retro-Sneakers von J´Hayber, Shirt von Fred Perry, das mich aus welchen Gründen auch immer an eine Blumenwiese erinnert.








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