Wie grazile Meeresbewohner der Tiefe kommen sie daher. Man kann fast erahnen, dass sie sie elegant en einem vorbeiziehen, sich treiben lassen… und dabei eine warme Eleganz ausstrahlen. Das sollen die Lampen und Lichter-Installationen aus dem Haus Aqua in Tel Aviv in ihrer organischen und fluiden Formen ja auch; sie sind teilweise inspiriert von Quallen. Wichtig ist dem Designer-Duo Ayali und Alby Serfai ein harmonisches Ganzes, die Farben, die Sensibilität der Oberfläche, damit die Weichheit des Lichtes richtig transportiert wird. Ihr Erfolg gibt ihnen recht, denn neben ihren Showrooms in Israel und New York sind ihre Produkte auch weltweit vertreten. Zum Beispiel in Holland oder eben Spanien. Nur in Deutschland nicht, jammerschade! Ungewöhnlich und überschick sind auch ihre Möbel-Entwürfe. Die ragen ebenso durch Handfertigkeit wie künstlerischen Anspruch heraus. Die Fotos sind ja wohl Beweis genug;-). Zugegeben, das dritte Bild sieht mehr nach Annabelles Muschi aus, aber könnte auch eine Molluske sein. Wer mehr sehen mag, besuche: www.aquagallery.com
Lichter aus dem Meer
25 11 2010Kommentare : 2 Kommentare »
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Eindrücke von der Internationalen Möbelmesse in Köln
24 01 2010Einige Fotos von der IMM 2010. Leider habe ich keine Aussteller-Infos dazu gefunden oder wo man die Designerstücke kriegen kann. Trotzdem Prachtstücke! Wer Spaß dran findet, kann die IMM auf facebook verfolgen (Stichwort: imm cologne) und sich noch mehr Fotos anschauen. Oder am besten live vor Ort hingehen.
Quelle: imm
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Farbige Trends im Bad
15 11 2009Bäder sind langweilig? Nicht diese – von Phoenix Design. Klares Rezept: Farben, vor allem Granat und kräftiges Türkis neben den Klassikern weiß und schwarz in Kombination mit schlichten geometrischen Formen. Ein Hauch von Moderne und Luxus!



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Internationale Deko- und Möbelmesse Casa Decor
4 06 2009
Die Innenarchitekten Manolo Melón, Juan Romón, Karina de Miró, Silvia Tejeiro und Laura Huerta haben kunstvoll zerknitterte Wände in Kontrast zu runden Deckenelementen zusammengestellt
Die Madrider Dekorationsmesse Casa Decor bietet auf ihren sechs Etagen und mehr als 3.000 Quadratmetern viele neue Anregungen fürs traute Heim. Nicht nur Deko und Kunstobjekte werden ausgestellt, sondern auch Möbel, was mich persönlich am meisten anspricht. Schade, dass ich nicht vor Ort bin, da ich die internationale Möbelmesse in Köln bereits verpasst habe. Aber wer in der Nähe ist: noch bis zum 21. Juni kann man sich in der Calle Luchana Nr. 22 über den aktuellen Stand der 41. Casa Decor informieren – und genau ansehen.
Dieses Jahr rücken Weiß, Sachlichkeit und organische Formen in den Mittelpunkt. Für mich muss es nicht immer so minimalistisch sein, aber organische Formen finde ich wunderbar. Jaja, Oscar Niemeyer hätte wahrscheilich seine helle Freude an den Einrichtungsvorschlägen. Und ich hätte Spaß, mein eigenes kleines Chaos in solchen Wohnwelten anzurichten, vorausgesetzt ich würde so leben. Ein paar Magazine, Klamotten und Fotos gezielt wie ungezielt verteilen und es ist perfekt in seiner Unordnung!

Der Madrider Pepe Leal ist bekannt für seine ungewöhnlichen Perspektiven. Auf dem Fofo sieht man leider nicht die Spiegel an der Decke!

Der preisgekrönte Benjamin Argudo stellt sich das Bad wohnlicher vor als üblich, sehr nett!

Viel Weiß und Leichtigkeit auch bei Eric Navazo: nordische Formen kombiniert mit Holz - ein Wohnzimmer wie aus einem Katalog
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Recycling-Möbel von Piet Hein Eek
15 05 2009Seit Ende Februar gibt es die außergewöhnlichen Möbelstücke von dem Kult-Designer Piet Hein Eek in dem eigenen Shop in Berlin. Grund genug, noch einmal zu schauen, was der Niederländer bisher entworfen hat und wohin er sich entwickelt.
1990 zeigte der Kalender an, als Eek die Idee zu den „sperrholz-inspirierten“ Möbeln kam. Bereits zuvor sammelte der heute 43-Jährige Designstudent der Design Academy Eindhoven alte Fenster, Türen, historische Tapeten. Auch seine Schwäche für Antiquitäten und Patina führten ihn zum Entschluss aus Abfallholz neues entstehen zu lassen.
Der auslösende Moment war aber jener, in dem er einen Stapel Holzmüll vor einem Abrisshaus entdeckte und sogleich fand: „Ich sah das alte Holz und dachte gleich, dass es viel schöner aussieht als neue Materialien.“ Folglich sammelte er die Holzteile zusammen, „um daraus Möbel zu puzzeln.“
Durch sein Handwerk werden die einzelnen Teile aufgewertet. Tische und Bänke werden zum Beispiel 10-20 Mal lackiert. „Ich tue einfach so, als ob dieses Holz ein Vermögen wert wäre“, sagt er. Es ginge ihm darum, übertrieben viel Arbeit hineinzustecken und das Material zu veredeln, das ursprünglich wertlos war.
Das gelingt ihm so gut, dass viele Museen seine Stücke ausgestellt haben. Ich finde, die verschiedenen Farben, die teilweise abgeblättert sind und die Gebrauchspuren des Holzes (Ritzen, Schrammen, Kerben und Farbkleckse) ansprechend. Sie stehen im krassen Kontrast zu den damals angesagten makellosen Hochglanzmöbeln aus industrieller Fertigung. Jeder wollte damals die Perfektion im Quadrat haben. Eek betont selber: „Mir gefällt es besonders, wenn die Produkte Geschichten erzählen. Das macht sie persönlicher.“ Über die meisten Massenprodukte wisse der Käufer überhaupt nichts.
Natürlich wird stets hervorgehoben, dass seine Möbel dem ökologischen, nachhaltigen Gedanken tragen – und somit voll den Nerv der Zeit treffen. Die Auftragsbücher sind voll, das Unternehmen expandiert und seine Werkstatt in Eindhoven, das er mit seinem Partner Nob Ruijgrok betreibt, entwickelt neue Produkte. Im Laufe der Jahre sind Lampen, Betten, Kindermöbel, Theaterdeko, Keramiken und sogar ein Buch hinzugekommen. Neu entdeckt hat er die Materialien Stahl und Aluinium, die mir wegen der Kühle und Schwere nicht so gut gefallen. Übrigens hält er die Treue zu seinen barocken Tapetenmustern, die er auf Möbel aufträgt.

Das Ladenkast-Modell, zwei Türen, drei Schubläden

"Reise nach Jerusalem"?

Erleuchtete Struktur
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